Untersuchungen · Ablauf
Was Sie bei der Schilddrüsenuntersuchung erwartet
Die einzelnen Schritte sind in der Regel unkompliziert. Welche Untersuchungen tatsächlich erforderlich sind, entscheidet sich aus Ihrer Fragestellung und den ersten Befunden.

01
Anamnese
Beschwerden, Vorbefunde, Medikamente und familiäre Risiken werden gemeinsam eingeordnet.
02
Untersuchung
Hals und Schilddrüse werden angesehen und abgetastet; bei Bedarf folgt der Ultraschall.
03
Gezielte Diagnostik
Labor, Ultraschall und weitere Verfahren werden passend zur persönlichen Fragestellung ausgewählt.
1. Anamnese: das persönliche Gespräch
Wir besprechen aktuelle Beschwerden, deren Verlauf, frühere Schilddrüsenbefunde, Medikamente, Begleiterkrankungen und Schilddrüsenerkrankungen in der Familie. Auch Jodexpositionen – etwa durch Kontrastmittel oder Nahrungsergänzungsmittel – können wichtig sein.
2. Körperliche Untersuchung
Der Hals wird angesehen und abgetastet. Dabei achten wir unter anderem auf eine Vergrößerung, tastbare Knoten, Druckempfindlichkeit und die Beweglichkeit beim Schlucken. Die Tastuntersuchung ist hilfreich, ersetzt aber keinen Ultraschall.
3. Gezielte Diagnostik
Je nach Situation folgen Labor und Ultraschall. Eine Szintigrafie, Feinnadelpunktion oder weitere Bildgebung ist nur bei bestimmten Befunden sinnvoll.
Bitte mitbringen
Vorhandene Laborwerte, Ultraschall- oder Szintigrafiebefunde, Medikamentenplan und – falls vorhanden – Angaben zu früheren Operationen oder Radiojodbehandlungen. Das verhindert unnötige Doppeluntersuchungen.
Vorbereitung
Für eine normale Blutentnahme und den Schilddrüsenultraschall müssen Sie üblicherweise nicht nüchtern sein. Medikamente sollten nicht eigenständig abgesetzt werden. Für spezielle Laborwerte oder eine geplante Szintigrafie erhalten Sie gegebenenfalls individuelle Hinweise.
